Optimistisch - ja! Naiv - nein!


Optimistisch - ja! Naiv - nein!

 

Das Glas als halb voll ansehen ist sicherlich angenehm, aber heißt das nicht manchmal, die Augen vor dem Unglück zu verschließen? Pessimisten sind trotz allem realistischer... oder?

 

Nicht unbedingt!

 

Psychologen zufolge bewirken angenehme und unangenehme Gefühle jeweils, dass wir die Welt anders sehen. Nicht weniger richtig, nicht minder falsch, sondern anders.

 

Unangenehme Gefühle, wie Zorn, Traurigkeit und Angst, ziehen tendenziell konzentrierte Aufmerksamkeit auf sich (damit wir angemessen auf eine Gefahr oder ein Problem reagieren können, was unseren Vorfahren das Überleben ermöglichte...), während angenehme Gefühle Entspannung herbeiführen und bewirken, dass der Fokus der Aufmerksamkeit sich erweitert.

 

Positive Stimmung, die beispielsweise durch eine optimistische Sicht der Realität hervorgerufen wird, fördert eine globale Verarbeitung der Information. Im Gegensatz dazu begünstigt eine missmutige Gemütslage eine eher analytische, systematische Herangehensweise. Erstere greift mehr auf Analogiebildung zurück, während Letztere Logik bevorzugt. Beide Modi ergänzen sich und ermöglichen uns, bestimmte Aufgaben effizienter zu erledigen. 


Hier ein kleine Test, damit Sie es selbst merken.

 

Was meinen Sie: Welche der beiden Zeichnungen unten entspricht der darüber eher,

die mit den Rauten oder die mit den Quadraten?



Haben Sie eine Wahl getroffen?

Natürlich gibt es keine richtige Antwort auf diesen Test. Die linke Form entspricht dem Modell eher in seinem globalen Aspekt (drei Elemente, die als Dreieck angeordnet sind), während die rechte Form ihm eher auf der Detail-Ebene entspricht (Figur, die aus Quadraten besteht).

 

Die positive Psychologie hat gezeigt, dass gut gelaunte Menschen die Rauten bevorzugen, das heißt, sie betrachten die Dinge global, während Menschen, die eher zu Griesgrämigkeit neigen, zu den vier Quadraten tendieren: Sie konzentrieren sich mehr auf die Details.


Schussfolgerung: Beide Arten von Gefühlen - angenehme und unangenehme - ergänzen sich einander und sind notwendig, damit wir gut funktionieren.


Eine dogmatische, starre Sicht, unerschütterlicher Optimismus oder unverbesserlicher, pauschaler Pessimismus - das sind Verhaltensformen, aus denen Probleme entstehen... Allerdings: Man sollte sich besser für eine optimistische Grundhaltung entscheiden, denn Optimisten leben gesünder und glücklicher, da sie schon durch ihre Einstellung viel seltener an Stress  leiden als Pessimisten! Das ist erwiesen.



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